Zitate, Meinungen und Aussagen:

Gefunden in Zeitschriften, Büchern und anderen Medien.

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"Wenn schon die Geschichtsleugner, die an der Tatsache der Evolution zweifeln, nichts über Biologie wissen, was soll man dann erst über diejenigen sagen, die meinen, die Welt sei vor weniger als 10000 Jahren entstanden? Sie sind nicht nur unwissend, sondern sie unterliegen einer Täuschung, die schon an Perversion grenzt. Sie leugnen nicht nur die Tatsachen der Biologie, sondern auch die der Physik, Geologie, Kosmologie, Archäologie, Geschichtsforschung und Chemie."

Richard Dawkins: "Die Schöpfungslüge", S.101, Ullstein 37427, 1. Auflage 2012

Nach "Der Gotteswahn" ebenfalls sehr lesenswert. Das ergänzt auch die Bücher von Lesch und Schätzing, nicht zuletzt auch die von Hawkins. Nur sollte man sie auch lesen! d.R.


"Die Requisiten für Merkels Energiewende-Nummer heißen: Wind, Wasser und Sonne. Hinter den Kulissen ist, psssst!, der Treibstoff allerdings die gute alte Braunkohle – sie ist inzwischen zum deutschen Stromlieferanten Nummer eins aufgestiegen. Die magische Nummer ist somit keine Wende, sondern eine Rolle rückwärts ins längst beendet geglaubte fossile Zeitalter. Seine Klimaschutzbroschüren kann der Umweltminister gleich mitverfeuern. ..
Eine weitere Zauberformel der Kanzlerin lautet: „Deutschland benötigt keinerlei Stromimporte.“ In Wahrheit muss mittlerweile bis zur Hälfte des vormals im Lande von Atomkraftwerken produzierten Stroms aus dem Ausland eingeführt werden – meist ebenfalls wieder als Atomstrom. ...
Statt einem Butterberg türmt Deutschland jetzt unverwertbare Windenergie- und Solarspitzen auf – willkommen zurück in der Planwirtschaft. ...
Durch Subventionen schwerfällig gewordene deutsche Solarzellenhersteller gehen reihenweise pleite, weil die chinesische Konkurrenz billiger produziert. Deutsche Arbeitnehmer finanzieren jetzt über ihre Stromrechnung ihre Konkurrenten in China. So läuft das, wenn Politik Arbeitsplätze schafft. ...
Während die Besserverdienenden sich über die staatlich garantierte Solarrente freuen, wird jährlich 600 000 Haushalten der Strom abgestellt, weil die Betroffenen die Rechnung nicht bezahlen können. Jetzt soll die Sozialhilfe einspringen. So etwas nennt man ein Armuts-Beschaffungsprogramm.
Auch die letzte Energiewende-Illusion – die vom internationalen Vorbild Deutschland – wird gerade von der Realität dekuvriert. Das eher linksliberale amerikanische Online-Magazin „Slate“ etwa schreibt, man könne von Deutschland allenfalls lernen, wie man es nicht macht. Die Überschrift des Beitrags lautet: „Goodnight sunshine“."

Bissiger Kommentar aber leider nur zu wahr! Der generelle Ausstieg bei der Nutzung von Kernenergietechnologien (Kernspaltung/Kernfusion) zur "friedlichen" Energieerzeugung ist und bleibt ein energiepolitischer GAU - "Größter Anzunehmender Unsinn"! d.R.

Aus einem Beitrag von Dirk Maxeiner zur s.g. Merkelschen Energiewende: "Wind, Wasser, Sonne – Hokuspokus Fidibus!",
gefunden in der Onlineausgabe des FOCUS v. 16.04.2012 (zum Textarchiv)


"Nie zuvor hat es eine Epoche gegeben, in der reihenweise natürliche Ressourcen dem menschlichen Konsum zum Opfer fielen, von fossilen Brennstoffen über Metalle bis zu fruchtbaren Ackerböden und sauberem Wasser. ...
Die große Frage ist, und an dieser Stelle legt der Club of Rome den Finger auf einen äußerst wunden Punkt, ob die Menschheit den Übergang von der Hemmungslosigkeit zur Nachhaltigkeit gewaltfrei und mit demokratischen Mitteln schaffen wird."

Schon damals hat der Club of Rome auch vor dem explosiven Wachstum der Menschheit gewarnt, sogar eine Obergrenze vorgeschlagen (ca. 2...3 Milliarden). Aber den Managern dieser Welt ging und geht es immer noch und nur um das Wachstum ihrer Profite. Um mit Absatz immer mehr Profit zu machen, braucht dieses jämmerliche System, das sich kapitalistische (soziale) Marktwirtschaft nennt, eben immer mehr Menschen und Rohstoffe. Und die Politik hat sich als unfähig erwiesen und ist lieber Handlanger dieser Profitbesessenen geworden. Eine gefährliche Kurzsichtigkeit! d.R.

Aus einem Beitrag von Patrick Illinger zum neuen Bericht des "Club of Rome": "Wie unsere Hemmungslosigkeit den Planeten zerstört",
gefunden in der Onlineausgabe der SZ-Online v. 09.05.2012 (zum Textarchiv)


"Der Lufthansa-Aufsichtsratschef Jürgen Weber gab jüngst aber auch öffentlich zu Protokoll: „Für mich ist die absolute Obergrenze in der Vergütung eines immerhin nur angestellten Vorstandschefs - und da muss er seine Sache wirklich gut machen für das Unternehmen, die Beschäftigten, die Kunden und die Aktionäre - das Hundertfache des Durchschnittsgehalts eines Mitarbeiters.“ Das wären bei einem Durchschnittsgehalt von 50.000 Euro bestenfalls 5 Millionen Euro. Aber auch das, sagte Weber der „Börsen-Zeitung“, ist „fast schon jenseits von Eden“."

Nicht nur "fast" sondern weit weit weg von Eden! Wer zum Teufel erarbeitet eigentlich die Gewinne der Unternehmen, in der Hauptsache doch die wertschöpfenden Angestellten mit ihrer Hände Arbeit und der Schaffung intelligenter Lösungen bei Produkten. Die Manager und Vorstandsvorsitzenden sind da auch nur ein Rädchen im Unternehmensgetriebe. Sie tragen zwar einen grosse Entscheidungsverantwortung, das rechtfertigt aber noch lange nicht ein völlig überzogenes und aus dem Ruder gelaufenes Gehalt. Schon gar nicht die Abfindungen bei Ausscheiden wegen Unfähigkeit oder grobem Fehlverhaltens. Der normale Mitarbeiter wird in solchen Fällen ohne einen Cent gefeuert. d.R.

Aus einem Beitrag von Carsten Knop und Marcus Theurer zu Gehältern von angestellten Vorstandsvorsitzenden: "Managerbezüge - Gehälter jenseits von Eden",
gefunden in der Onlineausgabe der FAZ-Online v. 09.05.2012 (zum Textarchiv)


"Die Anwesenheit von Glaubensrichtungen oder Überzeugungen, auch das Recht sie zu leben und zu propagieren, heißt doch nicht, dass sie zu unserer Vorstellung von der Gesellschaft gehören, in der wir leben wollen."

Eine völlig richtige Aussage, dazu noch ein hochinteressanter Artikel - lesenswert und zum Nachdenken anregend/verpflichtend. Was den Atheismus betrifft, sollte er endlich/trotzdem die Oberhand gewinnen und naturwissenschaftlich gesehen zielführend sein, weil er scheint's die einzige von religiösen Vorstellungen/Richtungen unabhängige freie Lebenseinstellung/-art ist ohne Missionierungswahn, nur dem wissenschaftlich-philosophisch untermauerten Wahrheitsbegriff und der reinen (auch mathematischen) Logik verpflichtet - zum Glück! d.R.

Aus einem Beitrag von Monika Maron zur Religionsfreiheit: "Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört",
gefunden in der Onlineausgabe der WELT-Online v. 23.04.2012 (zum Textarchiv)


"Die Solarbranche kann sieben Gigawatt in einem Jahr aufbauen; das entspricht sieben Großkraftwerken. (gefunden in der Metallzeitung 4/2012 auf S.9, zu "Man lässt uns einfach verhungern")"

Harald Frick, Betriebsrat in einer Solarfirma

Eine seltsame Rechnung, bei nur durchschnittlich 900 Sonnenstunden und schlechten Einstrahlbedingungen in Deutschland. Die nicht gerade überragenden Wirkungsgrade der Solarzellen und die fehlenden Speicheranlagen (welcher Art auch immer) gar nicht einbezogen. Auch die Kurzsichtigkeit des Solarbranchenmanagements aber auch der Politik in Punkto Globalisierung ist schon erschreckend. Was geschieht eigentlich nach dem "Ende des Billiglohnzeitalters"? Schon mal darüber nachgedacht, oder geht's nur nach dem Motto "Größtmöglicher Profit jetzt und nach mir die Sintflut"? d.R.


"... In Ostdeutschland bewegen sich die ganz Jungen in puncto Gottesferne auf demselben Niveau wie die mittlere Generation. Das ist eine Enttäuschung für all jene, die gehofft hatten, dass sich mit zunehmendem zeitlichem Abstand zur DDR deren Atheismus abschwäche. ...
Und weil die Ergebnisse für Deutschland nach Ost und West aufgeschlüsselt wurden, ergab sich, dass die neuen Bundesländer die mit Abstand gottesfernste Region der Welt sind. ...
Als Atheisten bezeichnen sich 46,1 Prozent der Ostdeutschen, 15,3 Prozent der Niederländer und 4,9 Prozent der Westdeutschen. ...
Beim Vergleich der Generationen zeigt sich fast überall auf der Welt, dass der Atheismus bei jüngeren Menschen deutlich stärker verbreitet ist als bei Personen über etwa 55 Jahren, so dass sich ein erheblicher Einfluss der allgemeinen Modernisierung auf den Gottesglauben feststellen lässt. ...
... "Wenn Ostdeutschland nun Missionsland ist", so Tiefensee, "dann trifft christliche Verkündigung erstmalig nicht auf andere Religionen, sondern auf ein stabiles areligiöses Milieu." Dieses Milieu habe sich als hochresistent für Missionsbewegungen aller Art erwiesen."

Und noch mal, wir leben im naturwissenschaftlich orientierten 21. Jahrhundert und nicht im finstersten religions orientierten Mittelalter. Da sind die Ostdeutschen wohl der übrigen Welt etwas voraus, sie hatten ja schon damals das bessere naturwissenschaftlich orientierte Bildungssystem und das wurmt die "Wessis" und ihre Religionsvertreter besonders (noch heute)! d.R.

Aus einem Beitrag von Gernot Facius zur Gottesferne und dem Atheismus der Ostdeutschen: "Atheismus - Warum so wenige Ostdeutsche an einen Gott glauben",
gefunden in der Onlineausgabe der WELT-Online v. 19.04.2012 (zum Textarchiv)


"Ist es nicht schrecklich, dass der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine? (gehört in der Klassik-Radio-Zeitmaschine)"

Konrad Adenauer, von 1949-1963 der erste deutsche Bundeskanzler und von 1951 bis 1955 auch Bundesminister des Auswärtigen

Wie wahr! Leider gilt das für die gesamte Breite menschlichen Denkens und Handelns. Heute mehr denn je, leider! d.R.


"Das Grass-Pamphlet ist eine so krasse historische Dummheit, dass mir die Worte fehlen. ...
Offenbar hat Günter Grass das Problem und Paradoxon des Judenstaats Israel nie verstanden. ...
Man muss davon ausgehen, dass er der historischen Existenzangst der Juden tatsächlich nie auf den Grund gegangen ist. Nur so lässt sich das völlige Ausblenden der israelischen Gründungsproblematik, die staatgewordene Überlebensstrategie einer durch die ganze Welt vertriebenen Religionsgemeinschaft, die nur dank ihrer Wehrhaftigkeit überhaupt noch existiert, erklären. ...
Politisch zu Ende gedacht, hieße das die Aufkündigung der Solidarität mit Israel. Noch ist sie Staatsräson - aber würde sich deutsche Außenpolitik nach den jüngsten Umfragen richten, könnte das alte Blatt sich eines Tages noch wenden. Einer Schlussfolgerung wie dieser versucht der Pamphletist zuvorzukommen mit der Floskel, er sei mit dem Land Israel „verbunden“. ...
Es ist ein Missverständnis, dass Grass als Dichter gilt, nur weil er von früh an Verse schrieb und manchmal stoßweise Sonette. (Schriftsteller und Büchner-Preisträger Durs Grünbein)"

Wer ist hier der "Pamphletist"? Die scheinbar historische Blindheit (oder auch Vergesslichkeit) der Grassgegner ist einfach nur erschreckend. d.R.

Aus einem Beitrag von Durs Grünbein zum "Fall" Günter Grass: "Er ist ein Prediger mit dem Holzhammer",
gefunden in der Onlineausgabe der FAZ v. 11.04.2012 (zum Textarchiv)


"So geht man davon aus, dass die Plutoniumproduktion in Dimona für etwa 200-300 atomare Sprengköpfen reichen würde. Vermutlich besitzt das Land etwa 100 Sprengköpfe, sowie Plutonium für 100 bis 200 weitere, noch nicht fertiggestellte Sprengköpfe. ...
Dass Israel nicht offiziell zu seinem Atomwaffenprogramm steht, liegt am Atomwaffensperrvertrag (NPT). Diesen hat Israel zwar nicht unterzeichnet, gleichzeitig ist der Regierung aber sehr daran gelegen, dass sich seine Nachbarn – allesamt NPT-Mitglieder – daran halten und nicht selbst Atomwaffen erwerben."

Dazu kommen noch die Aussagen von Geheimdiensten in den USA und anders wo, dass der Iran keineswegs an einem Atomwaffenprogramm arbeitet und Israel nicht "wegfegen" wolle (Franziska Augstein Süddeitsche Zeitung in einer Sendung mit Maybrit Illner am 12.04.2012 - "Grass am Pranger - Ist Kritik an Israel wirklich ein Tabu?"). Was soll also der normale interessierte Bürger von allem halten, die Wahrheit(en) verschwinden im Macht- und Medienrummel. d.R.

Aus einem Beitrag von Ruth Ciesinger zur Grass' Kritik: "Die Atomprogramme Israels und Irans : Was ist dran an Grass' Kritik?",
gefunden in der Onlineausgabe des Tagesspiegel v. 04.04.2012 (zum Textarchiv)


"Vielleicht werden die Aliens sagen, dass sie einst auch eine Religion brauchten, inzwischen sich aber darüber hinausentwickelt hätten. (gefunden in der PM 05/2012 auf S.40, zu "Die geheimen Alien-Pläne des Vtikans")"

Douglas Vakoch, Chef des SETI-Instituts

Diesen Wandel sollten auch wir Menschen so bald als möglich nachvollziehen. Sonst kommen einige Theologen doch noch auf den aberwitzigen Gedanken, die Ausserirdischen zu missionieren. Nicht begreifend, dass diese "Besucher" uns nicht nur technisch sondern auch zivilisatorisch weit voraus sind. Glaubenskriege und Kreuzzüge im Universum - wenn religiöse Sturheit auch bei den Aliens vorherrschen sollte, dann vielleicht. Ein wenig Optimismus ist auch da angesagt. d.R.


"Gehirne töten nicht, das machen immer noch Menschen. (gefunden in der PM 05/2012 auf S.63, zu "Sitzt das Böse im Gehirn?")"

Stephen J. Morse - Ferdinand Wakeman Hubbell Professor of Law; Professor of Psychology and Law in Psychiatry, University of Pennsylvania

Etwas verwunderlich diese Aussage, denn das Gehirn ist die verarbeitende und steuernde Zentraleinheit im eigentlichen Sinn und der Mensch selbst seine umgebene Hülle mit Sensoren und Aktoren. Es verarbeitet also (fast) alle äußeren und inneren Signale und steuert die Reaktionen darauf. Die Gehirne geben also die Befehle zum Töten, die von den durch sie gesteuerten Aktoren dann auch ausgeführt werden - sollte es doch keine moralische Bremse in den Gehirnen geben! Also doch (k)ein verzwicktes juristisches Problem. d.R.


"Die Welt wird nicht bedroht von Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (gefunden in der PM 05/2012 auf S.100, Zitate)"

Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, USA), Physiker und Nobelpreisträger.

"Der gesunde Menschenverstand, das ist eigentlich nichts anderes, als die Summe all der Vorurteile, die wir bis zum 18. Lebensjahr erworben haben. (Albert Einstein zitiert von Prof. Harald Lesch in der Sendung alpha-Centauri vom 11.04.2012 - Quantenmechanik)"

Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, USA), Physiker und Nobelpreisträger.

"In seiner Analyse geht Samaan auch darauf ein, welche Folgen eine iranische Bombe auf die Rüstungspläne anderer Staaten der Region habe. Angesichts der Sorgen über das iranische Atomprogramm hätten allein im Jahr 2006 dreizehn Länder im Nahen Osten Pläne zur Erforschung der friedlichen Nutzung der Atomenergie angekündigt. Atomkraftwerke machten aber für diese Weltgegend mit ihrem riesigen Reichtum an fossilen Energien wenig Sinn, schreibt der Nato-Analyst (Jean-Loup Samaan vom Nato Defense College, d.R.)."

Fusionskraftwerke schon, aber davon und von den Problemen mit fossilen Energieträgern scheint dieser "Nato-Analyst" keinen blassen Schimmer zu haben. Und so was nennt sich dann Analyst. Kommt übrigens von "Analysieren" - Untersuchen und Schlussfolgern, dabei dialektische Denk- und Herangehensweise beachtend. d.R.

Aus einem Beitrag von Bettina Vestring zum Iranischen Atomprogramm: "Nato-Analyst warnt vor iranischer Atombombe",
gefunden in der Onlineausgabe der Berliner Zeitung v. 11.04.2012 (zum Textarchiv)


"... "Meine lieben Geschwister: wie können wir ruhig schlafen, wenn wir wissen, dass unsere Nachbarn, wenn sie sterben, für alle Ewigkeit in der Hölle schmoren werden?", mahnt Abou Nagie die deutschen Muslime. Es gelte, Seelen zu retten, Allahs Religion zu verbreiten und für diese gute Tat Pluspunkte für das Paradies zu sammeln. ..."

Sorry, wir leben im 21. Jahrhundert und nicht im finstersten Mittelalter. Wann hört endlich dieser religiöse aber auch der weltliche (parteipolitische) Missionierungsunsinn auf unserem kleinen Planeten Erde auf?! Viel mehr Wissen in den Naturwissenschaften aber auch eine breite Allgemeinbildung (dazu gehört natürlich auch das Wissen um die vielfältigen Religionen, Sekten und politischen Parteien) sollte dabei wohl die beste Grundlage bieten, diesem Spuk endlich ein Ende zu bereiten. Informationsmöglichkeiten gibt es genug, sie sollten nur genutzt werden. d.R.

Aus einem Beitrag von Florian Flade zum Missionierungseifer: "Ein Koran in jedem deutschen Haushalt",
gefunden in der Onlineausgabe der WELT-Online v. 10.04.2012 (zum Textarchiv)


"Zu den Verteidigern von Grass gehört die Organisation »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.«. Sie sieht die Tendenz, »jegliche Kritik an der israelischen Politik abzuwürgen«, daher »gratulieren wir« dem Schriftsteller für seine »aufrichtige Aussage«. Wolfgang Gehrcke, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, erklärte: »Grass hat Recht und den Mut, das auszusprechen, was weithin verschwiegen wird.« Der Romancier beschäme die deutsche Politik, »die damit beschäftigt ist, die diplomatischen Folgen eines israelischen Angriffs auf den Iran zu kalkulieren, statt alles zu tun, um diesen Krieg zu verhindern«.
Der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, stellt sich ebenfalls hinter den Schriftsteller. »Man muss ein klares Wort sagen dürfen, ohne als Israel-Feind denunziert zu werden. Die reflexhaften Verurteilungen als Antisemit finde ich nicht angemessen.« Die Organisatoren der Friedensmärsche zu Ostern sehen in Grass' Gedicht »nichts Irres und keine Spur von Antisemitismus«."

Absolut richtig, dem ist nichts mehr hinzuzufügen! d.R.

Aus einem Kommentar von Hans-Dieter Schütt zum Kritikzirkus um Günter Grass: "Grass: »Kein Widerruf!« ",
gefunden in der Onlineausgabe des Neuen Deutschland v. 07.04.2012 (zum Textarchiv)


"In der Causa Günter Grass haben sich viele blamiert. In erster Linie der Dichter selbst, dessen Drang nach Entlastung von der Schuld der Nazizeit offenbar im Alter so stark geworden ist, dass für ihn Werte wie moralische Integrität und intellektuelle Aufrichtigkeit dagegen verblassten. Aber Grass ist bei Weitem nicht der Einzige, der sich nach diesen Tagen der aufgeregten Debatte ein paar Fragen stellen sollte."

Die Frage nach historischem Wissen über die Vorgänge im Nahen Osten seit 1945 und deren Hintergründe dürfte wohl dabei im Vordergrund stehen. Die Wahrheiten passen manchen nicht ins machtpolitische Konzept. Vertuschung, Verschweigen und Heuchelei sind leider immer wieder/noch anzutreffen. Zitat:"Oder muss man die Deutschen daran erinnern, was Israel getan hat und heute tut?"(Daniel Jonah Goldhagen, gefunden in "Grass – Ignorant oder berechnender Zyniker?", Welt-Online) Die einfache Antwort: "Ja". Wer also ist hier der Blamierte? d.R.

Aus einem Beitrag von Clemens Wergin zur Israelkritik von Günter Grass: "Natürlich darf man Israel hierzulande kritisieren",
gefunden in der Onlineausgabe der WELT-Online v. 07.04.2012 (zum Textarchiv)


"... "Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind ...."
... "Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten – ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle und keiner Prüfung zugänglich ist?" ...
... "Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Legende von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß." (Günter Grass: "Gedicht" mit dem Titel "Was gesagt werden muss")
... "Grass hat schon immer zu Größenwahn geneigt, nun aber ist er vollkommen durchgeknallt." (Henryk M. Broder)"

Wer hier durchgeknallt und nicht ganz dicht ist, wird sich noch herausstellen! Günter Grass mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" (in Spiegel Online Kultur v. 04.04.2012) jedenfalls nicht. Denn mit Antisemitismus haben die Aussagen von Günter Grass jedenfalls nichts zu tun, sie entspringen einem unter der Spezies Mensch leider immer selter anzutreffenden normalen und gesunden Menschenverstand und auch dem Mut, einfach nur wach zu rütteln aus dem medialen Dämmerzustand, in dem das Vernebeln geschichtlicher Abläufe (auch im Nahen Osten) nach 1945 immer wieder droht, praktiziert zu werden. d.R.

Aus einem Beitrag von Henryk M. Broder zur Israelkritik von Günter Grass: "Günter Grass – Nicht ganz dicht, aber ein Dichter",
gefunden in der Onlineausgabe der WELT-Online v. 04.04.2012 (zum Textarchiv)


"(sinngemäße Wiedergabe Prof. Leschs Aussage) ... Wenn es keine Fotosynthese mehr gäbe, dann ist der Sauerstoff in unserer Atmosphäre nach 300 Jahren verschwunden."

Wie naiv-unwissend und kurzsichtig muss man eigentlich sein, wenn man Regenwälder und andere Waldgebiete zerstört - es zuläßt? Noch ist keine weitere "Erde" im All gefunden. Aber auch dann ist zu befürchten, dass diese zweite Erde das gleiche Schiksal treffen könnte wie unserem blauen Planeten (falls es nicht doch noch rechtzeitig zu einem Umdenken kommt). d.R.

Aus einem Beitrag von Prof. Lesch zur Suche nach Ausserirdischen: "Einladung an Außerirdische",
gefunden in der Sendung "Leschs Kosmos" v. 01.04.2012 (zum Textarchiv)


"„Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt“, sagte der Friedens-Nobelpreisträger (Mohammed al-Baradei, d.R.)."

Das gilt für jedes Land, das Krieg führt oder diese Absicht verfolgt, als Problemlösung ansieht! Hat denn die Menschheit (und besonders das s.g. auserwählte Volk Gottes ?!) durch die Erfahrungen über Jahrtausende hinweg rein gar nichts dazu gelernt? d.R.

Aus einem Beitrag von dpa/pku zur Kriegsgefahr im Nahen osten: "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt",
gefunden in der Onlineausgabe der WELT-Online v. 27.03.2012 (zum Textarchiv)


""Was ich schätze, ist Talent, Arbeit, Verdienst, all diejenigen, denen es gelingt, etwas zu schaffen und Frankreich nach vorn zu bringen", erklärte er. "Was ich nicht akzeptiere, ist der unverschämte Reichtum: Bezahlungen, die nicht mehr im Verhältnis zu Talent, Intelligenz oder Anstrengungen stehen." (sozialistischer Präsidentschaftskandidat François Hollande)"

Eine universelle Aussage, der nichts mehr hinzuzufügen ist. Einfach nur wahr! d.R.

Aus einem Beitrag von Gesche Wüpper zum Thema Spitzensteuer für Reiche (Wahlkampf in Frankreich): "Hollande will die Reichen melken",
gefunden in der Onlineausgabe der Berliner Morgenpost Online v. 29.02.2012 (zum Textarchiv)


"Bündnisse zu schaffen, die gegen andere gerichtet sind, sei ein Modell der Vergangenheit, schrieb Lawrow der SiKo ins Stammbuch - es könnte zu einer globalen Katastrophe führen. (Russlands Außenminister Sergej Lawrow)"

Absolut richtig! Diese gefährlichen Machtspielchen auf unseren kleinen blauen Planeten grenzen schon an Lächerlichkeit. Bedenkt man nur, wie klein und unbedeutend dieses Plätzchen mit intelligentem Leben im Vergleich zum uns bekannten Universum ist. Sollten wir, die selbsternannte Krone der Schöpfung(???), nicht alles tun, um unser alle Leben zu erhalten und schöner zu gestalten? Oder sind (nicht nur) die s.g. Mächtigen dieser Welt nicht fähig, aus den Fehlern und Katastrophen der Vergangenheit zu lernen? Es bedarf eines sehr grossen Umdenkens, ehe wir die nächsthöhere Zivilisationsstufe erreichen können - dabei behindern Dummheit und Machtwahn diesen Umdenkprozess, wie lange noch? d.R.

Aus einem Kommentar von Olaf Standke zur Münchener Sicherheitskonferenz 2012: "Gefährliches Modell",
gefunden in der Onlineausgabe des Neuen Deutschland v. 06.02.2012 (zum Textarchiv)


"Nicht so bei Hawking, der einem medizinischen Wunder gleich an diesem Wochenende seinen 70. Geburtstag feiert. Zwar ist er seit Langem auf den Rollstuhl angewiesen und kann sich nur mit Hilfe eines Sprachcomputers verständigen. Sein Gehirn jedoch ist unversehrt und seine Gedanken sorgen nach wie vor für Aufsehen. Sei es, dass er Gott zu einer überflüssigen Hypothese erklärt. Oder prophezeit, dass wegen der zunehmenden ökologischen Zerstörung der Erde unsere Nachfahren, wenn überhaupt, nur auf einem fremden Planeten überleben könnten."

Glückwunsch zum 70. Geburtstag! Als Astrophysiker kennt er das Ende unseres Sonnensystems und damit auch das Ende der Erde nur zu genau. Auch und ganz besonders aus diesem einfachen und unabwendbaren Grund muss die Menschheit ins All "auswandern"! Und das scheint die grosse Mehrzahl dieser Spezies Mensch noch nicht begriffen zu haben oder will es einfach nicht wahrhaben. Die Wissenschaft ist gefordert und darf sich von energiepolitischen Tieffliegern nicht behindern lassen. Und die modernen Philosophen sollten ihren Beitrag dazu leisten, Dummheit, Gier und Machtwahn zu beseitigen - im weltlichen wie im religiösen Bereich! d.R.

Aus einem Beitrag von Martin Koch zum 70. Geburtstag von Stephen Hawking: "Brillanter Geist im Rollstuhl",
gefunden in der Printausgabe des Neuen Deutschland v. 07./08.01.2012 auf Seite W12 (zum Textarchiv)


"Das Universum ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall ist und dessen Umfang nirgend wo! (Mit heutigem Erkenntnisstand würde man wohl eher eine sich ständig ausdehnende Kugel annehmen, deren Mittelpunkt überall sein könnte und ihre Oberfläche nirgend wo! d.R.)"

Blaise Pascal (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662), französischer Mathematiker, Physiker, Literat und katholischer Philosoph.


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